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Nginx vs HAProxy vs Envoy — ein ehrlicher Vergleich 2026

24. Mai 2026 · 1 Min. Lesezeit · von Sudhanshu K.

Wir deployen alle drei. Nginx ist der Default, sofern nichts Spezifisches benötigt wird. HAProxy schlägt es immer noch bei reinem TCP-Load-Balancing und bei der Dynamic-Backend-Story. Envoy ist das, wozu wir greifen, wenn wir ein echtes Service Mesh, gRPC-Features oder moderne Observability brauchen, die die anderen beiden nicht nativ bieten.

Dies ist das Entscheidungsraster, das wir nutzen.

Nginx — der sichere Default

upstream backend {
    least_conn;
    server 10.0.0.10:8080;
    server 10.0.0.11:8080;
    keepalive 32;
}
server {
    listen 443 ssl http2;
    location / { proxy_pass http://backend; }
}

Nginx gewinnt, wenn: HTTP/1.1 + HTTP/2 + Static-File-Serving + einfacher Reverse Proxy genug ist. Was meistens der Fall ist.

Der vollständige Beitrag behandelt:

  • HAProxys Stärken: Stick Tables, fortgeschrittene ACLs, rohe TCP-Performance, Runtime-API für Live-Backend-Updates
  • Envoys Stärken: dynamische Konfig via xDS, natives gRPC + HTTP/2 zum Backend, OpenTelemetry-Instrumentierung, mTLS-Terminierung im großen Stil
  • Die Fehlermodi, die entscheiden, welches zu wählen ist (Zero-Downtime-Konfig-Reload, Runtime-Backend-Änderungen, gRPC-spezifisches Load Balancing)
  • Speicher- und CPU-Profile bei 10K und 100K Verbindungen
  • Operative Story: wie jedes seine Konfig neu lädt, wie jedes mit einem Upstream-Failure umgeht
  • Reales Workload-Mapping — welches Proxy wir für welches Kunden-Pattern deployen

Wir deployen diese Matrix in jedem gemanagten Edge-Engagement.

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